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Deutscher Naturwerkstein-Verband e.V.

DEUTSCHER NATURSTEIN-PREIS 2018: Nominierte Projekte stehen fest

05.04.2018

Für viele Architekten dürfte es wieder spannend werden. Im März fand die Jurysitzung des Deutschen Naturstein-Preises (DNP) statt, der üblicherweise alle zwei Jahre vom Deutschen Naturwerkstein-Verband e.V. ausgelobt wird. Nachdem mit der Verlegung der Fachmesse Stone+tec in das Jahre 2018 auch die Preisverleihung um ein Jahr verschoben wurde, wird nun der DNP zum 18. Mal am 13.06.2018 vergeben.

Jury-Zusammensetzung (v.l.n.r.): 1. Reihe: Arch. Ingrid Schegk, Arch. Heiner Farwick, Joachim Grüter, Arch. Christoph Mäckler 2. Reihe: Thomas Hippelein, Arch. Ulrich Junk, Frank Peffekoven 3. Reihe: Arch. Jörg Blume, Heinrich-Georg Hofmann, Hermann Graser jun., Arch. Gunther Bayer

Jurysitzung am 7. März zur Wahl des Deutschen Naturstein-Preises 2018

Aus über 90 eingereichten Projekten wurden von der Preisjury unter Vorsitz des BDA Präsidenten Heiner Farwick nun 19 herausragende Naturstein-Arbeiten für die Preisvergabe nominiert. Die Preisverleihung mit der Bekanntgabe des Preisträgers des mit 15.000 € dotierten Deutschen Naturstein-Preises 2018 sowie der weiteren Sieger in den ausgelobten Kategorien findet am 13. Juni 2018 im Rahmen der Naturstein-Fachmesse Stone+tec in Nürnberg statt.

Folgende Arbeiten wurden auf der Jurysitzung am 7. März in Nürnberg zur Wahl der Preisträger DNP 2018 nominiert:

In der Kategorie „Öffentliche Gebäude und Gewerbebauten“:

•    Grimmwelt Kassel: Architekt: kadawittfeldarchitektur GbR Aachen, Material: Gauinger Travertin.
•    Besucherhaus Hambacher Schloss: Architekt: Max Dudler, Material: Leistädter Sandstein bzw. Hambacher Schloss-Sandstein.
•    Fassade Hainspitze Leipzig: Architekt: O&O Baukunst, Material: Trosselfelser Travertin und Römischer Travertin gebändert.
•    Bundesministerium des Innern Berlin: Architekt: Thomas Müller Ivan Reimann Architekten, Material: geschliffener Dietfurter Kalkstein C30.
•    Neubau Historisches Museum Frankfurt: Architekt: Lederer Ragnarsdóttir Oei GmbH & Co. KG, Material: Neckartäler Hartsandstein Basalt.
•    Berlin.Stresemann.Quartier: Architekt: Prof. Bernd Albers, Material: St. Louis Kalkstein geschliffen C60, Sockelstein Granit (Waldstein) gestockt.
•    Zentrale des Bundesnachrichtendienstes Berlin: Architekt: Kleihues + Kleihues Ges. von Architekten mbH, Material: Fassade Zwiefaltener Travertin grob geschliffen. Böden Anröchter Dolomit; Terrazzo Vorfahrt: Pfraundorfer Dolomit gestockt.

In der Kategorie „Landschaftsbau und Freiraumgestaltung“:

•    Neugestaltung Hochwasserschutz und Promenade Miltenberg: Architekt: Holl Wieden Partnerschaft, Material: roter Mainsandstein.
•    Neugestaltung Markt und angrenzende Bereiche Bad Lauchstädt: Architekt: WES LandschaftsArchitektur, Material: Gomeraner Quarzit und hellbeiger Granit.
•    Klosterhof Benedictinerabtei Ettal: Architekt: w+p Landschaften, Material: Bayernwald Granit.
•    Krönungsweg Pergola, Frankfurt a. M.: Architekt: Jourdan & Müller Steinhauser GmbH, Material: Neckartäler Hartsandstein.

In der Kategorie „Massive Bauteile, Rekonstruktion und Bauen im Bestand“:

•    Museum Barberini,  Potsdam: Architekt: Hilmer & Sattler und Albrecht Gesellschaft von Architekten mbH, Material: Sandstein aus dem Elbsandsteingebirge und Schlesien.
•    Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz: Architekt: Auer Weber, Stuttgart und Knerer und Lang, Material: Kelheimer Auerkalk.
•    Palais Holler, Berlin: Architekt: Nöfer Gesellschaft von Architekten mbH, Material: Fassade Kurfürstendamm: Jura Kalkstein, Waldstein-gelb, Fassade Hof: Crema Marfil, Kaltrum Granit.
•    Goldene Waage - Dom Römer Areal Frankfurt a. M.: Architekt: Jourdan & Müller Steinhauser GmbH, Material: Kirschfurter Mainsandstein Dietenhaner Mainsandstein Belgischer Granit.

In der Kategorie „Ein- und Mehrfamilienhäuser“:

•    Schwabinger Tor N10, München: Architekt: Max Dudler, Material: Kalkstein Trosselfels feinporig.
•    Steinhaus in Vicosoprano, Schweiz: Architekt: Renato Maurizio Architekten AG, Material: Soglio Granit (Bergeller Granit).
•    Villa V Kubus, Rösrath: Architekt: roemerpartner/Römer Kögeler Partner Architekten mbB, Material: Grauwacke bossiert/gratiniert Fassade und Bodenflächen.
•    Guardian · Berlin Mitte: Architekt: HemprichTophof Gesellschaft von Architekten mbH, Material: St. Louis Kalkstein geschliffen C60.

Alle nominierten Projekte werden im Rahmen der Stone+tec 2018, der Internationalen Fachmesse für Naturstein und Steintechnologie in Nürnberg, vom 13. bis 16. Juni ausgestellt.