Literatur Newsletter Login
Deutscher Naturwerkstein-Verband e.V.

Rückblick: BAU Messe München vom 16. – 21.01.2017

07.02.2017

Der Deutsche Naturwerkstein-Verband e.V. (DNV) zieht eine positive Bilanz zur diesjährigen BAU Messe in München. Auf 250 qm zeigte der Verband mit neun Mitgliedsbetrieben die Vielfalt und Einzigartigkeit des Naturwerksteins in Struktur, Farbe und Einsetzbarkeit.

Der Naturstein bleibt ein wahres Phänomen – alt und trotzdem hochmodern. Das bestätigen wieder die hohen Besucherzahlen am DNV-Gemeinschaftsstand. Besonders beliebt waren abermals die Ausstellungsstelen mit 224 Gesteinsmustern zum Anfassen. Mit seinen unterschiedlichen Oberflächenbearbeitungsformen vereint der Naturstein eine hochwertige Optik mit zeitgemäßer Energieeffizienz und wirtschaftlicher Verarbeitung.

Die  Natursteinoptik erfreut sich auch bei Kunststeinen und Keramiken auf der BAU Messe zunehmender Beliebtheit. Der echte Naturstein hat dennoch eine große Zukunft vor sich, da sich der Trend zu individuellen, langlebigen und nachhaltigen Baumaterialien verstärkt.

Da selbst für einen Experten die optischen Unterschiede zwischen einem Kunststein und dem Naturwerkstein auf den ersten Blick nur schwer erkennbar sind, appelliert DNV-Geschäftsführer Reiner Krug vor allem an die ökologischen Aspekte. Als natürlicher Werkstoff benötigt der Naturwerkstein wenig Energie für die Gewinnung und bedarf keiner chemischen Zusätze. Naturwerkstein ist extrem strapazierfähig und witterungsbeständig und weist eine besonders lange Lebensdauer auf.

„Insbesondere die umweltschonende Gewinnung und Rückführung – aus der Natur in die Natur – macht den Naturstein im Vergleich zu künstlich hergestellten Werkstoffen einmalig“, so Krug weiter.

Weitere Besuchermagnete am DNV-Gemeinschaftsstand waren neben den Natursteinstelen, die Ausstellung zum Deutschen Naturstein-Preis 2015, aber auch die Theke aus dem Naturstein Tauerngrün am Messestand der Lauster Steinbau GmbH aus Stuttgart.

Martin Picard, Geschäftsführer Carl Picard Natursteinwerk, punktete mit der Sonderanfertigung einer Natursteinliege aus dem Schweinstaler Sandstein. Mathias Damm, technischer Leiter beim Wachenfeld Natursteinwerk, präsentierte deren patenrechtlich geschützten Kragtreppen bzw. freitragenden Treppen aus massivem Naturstein.

Eva Hippelein und Andreas Müller zeigten am Stand von Schön + Hippelein den Crailsheimer Muschelkalk calcitgelb für exklusive Fassaden und Bodenbeläge. Katharina Killing und Herbert Basner vom Natursteinwerk Anröchter Dolomitstein Hubert Killing demonstrierten die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten rund um den Anroechter Kalksandstein, der in zwei unterschiedlichen Farbnuancen auftritt, Anroechter blau und Anroechter grün. Die Vertreter der Kirchheimer Kalksteinwerke aus Kirchheim stellten ihre vier fränkischen Muschelkalke als Bodenplatten in unterschiedlichen Bearbeitungen vor.

Die Berater der Solnhofen Stone Group standen für Anfragen rund um den Jura Kalkstein und Solnhofener Kalkstein zur Verfügung; angefangen von der Bodenplatte bis zum Wandbelag, von der Küchenarbeitsplatte bis zur Fensterbank. Am Stand von TRACO – Deutsche Travertin Werke wurden die Messebesucher zu maßgefertigten Fassaden und Bodenbelägen aus Kalk- und Sandstein beraten. Wolfgang Gellert, Geschäftsführer von INCUDO, thematisierte die aktuellen Entwicklungen bei der Graffiti-Entfernung, Imprägnierung, Mängel-beseitigung und beim Veredeln.