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Deutscher Naturwerkstein-Verband e.V.

Naturstein in der Küche

Hier stehen die Heimchen am Herd, und hier zelebriert »Mann« die wunderbare »neue Umständlichkeit des Kochens«. Die Küche, Laboratorium, Apotheke, Wohnraum oder Funktionsraum, multifunktionell, originell, kommunikativ und natürlich natürlich, ist vom Zweckraum zum Vorzeigeraum geworden.

»BürgerKüche«, »Arbeiter-Küche«, »Frankfurter Küche«, die Küchen der Weißenhof-Siedlung, Grete Schütte-Lihotzky und Otl Aichers ethischer Funktionalismus ein Raum hat Karriere gemacht. Zeig mit deine Küche und ich sage dir, wer du bist. Die Küche, seit den zwanziger Jahren wie ein industrieller Arbeitsplatz geplant, wird mit Otl Aichers programmatischem Buch wieder zur »Küche zum Kochen«, zum Zentrum der »häuslichen Wirtschaft« und damit auch zur Bühne für die soziale Selbstdarstellung. Repräsentiert wird heute auch in und vor allein auf Stein. Naturstein ist in Küchen.
In der Schweiz wird heute fast jede zweite Küchenarbeitsplatte aus Granit hergestellt. Auch Thekenanlagen kommen nicht mehr an diesem faszinierenden Material vorbei.
Für die hochwertige, individuelle Innenarchitektur ist Naturstein in der Küche nicht nur ein herausragender Gestaltungsfaktor, sondern bietet gegenüber anderen Materialien entscheidende Vorteile: Eine Natursteinarbeitsplatte ist immer ein wertbeständiges Unikat. Die Hartgesteine, die in diesem Bereich eingesetzt werden, sind sehr kratzfest und trotzen den Säuren oder Laugen, mit denen sie in Berührung kommen. Grundsätzlich kann fast jeder Naturstein als Küchenarbeitsplatte verwendet werden. Aufgrund ihrer natürlichen Eigenschaften sind aber bestimmte Gesteinsarten zu empfehlen. Eine Arbeitsplatte aus Kalkstein oder Marmor hat durch ihre Säure- und Kratzempfindlichkeit entscheidende Nachteile. Alle Natursteine sind saugfähig und nehmen Flüssigkeit auf. Die Oberfläche sollte daher durch eine lebensmitteltaugliche Imprägnierung geschützt werden. Es kann allerdings auch sein, dass helle Materialien dadurch leicht nachdunkeln. Eine Wischpflege ist am Anfang von Vorteil, danach sind dann nur noch Wasser und Seife nötig. Im Trend liegen heute vor allem die hellen Steine.
 
Naturstein-Arbeitsplatten in der Küche sind in fast allen Steinen dieser Erde zu haben, meist vier Zentimeter stark, kratz- und abriebfest, säureresistent und basenfest, imageträchtig und machen mehr aus einer Küche und sind praktisch verschleißfrei. Sie haben ein »ewiges Leben«.


»Kleine Küchen-Lehre«

Naturstein-Arbeitsplatten in der Küche:
– können in Alt- oder Neubauten realisiert werden.
– sind meist aus Granit – Marmor hat sich weniger bewährt.
– sind meist drei oder vier Zentimeter stark; sie stimmen so mit den Rastermaßen der Küchen überein.
- sind an ihrer Oberfläche meist »glänzend poliert«.
- können ganz unterschiedliche Kantenprofile haben
- sollten eine gut funktionierende Abtropffläche haben
- sollten ausschließlich Silikonfugen haben.
- sind in fast allen Steinen dieser Erde zu haben.
- sind immer ein Unikat.
- sind aus einem natürlichen Werkstoff.
- sind kratz- und abriebfest.
- sind, wenn aus Hartgestein, säureresistent und  basenfest.
- sind meist saugfähig und nehmen folglich Flüssigkeit auf.
- sind einfach zu schützen und zu pflegen.
- sind mit Wasser und Seife zufrieden.
- können unendlich erweitert werden.
- sind imageträchtig und machen mehr aus einer Küche.
- sind sehr sorgfältig zu planen.
- sind in jeder Form herstellbar.
- sind zwischen 2 500 und 10000 Euro teuer –  nach oben gibt es allerdings keine Grenze.
- sind praktisch verschleißfrei und haben ein »ewiges Leben«.
- können modular aufgebaut werden.