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Deutscher Naturwerkstein-Verband e.V.

Auszug DNV-Newsletter Oktober 2020 Nr. 2
zurück zum Newsletter 10/2020

 

Da sich immer mehr Kunden Gedanken dazu machen, die Umweltbelastung ihrer Projekte zu verringern, kann das System von Tuffbau für Niedrigenergiemörtel diesbezüglich punkten. Weniger Bindemittel bedeute gleich weniger Energieverbrauch.

Tuffbau-Mörtel benötigen 30-50 Prozent weniger Bindemittel pro Tonne Mörtel. Durch die Trennung der Bindemittelkomponente von der gesamten Mörtelmischung können erhebliche Energieeinsparungen erzielt werden. Da keine Trocknung der Zuschlagstoffe im Ofen erforderlich ist, wird 52 % weniger Energie verbraucht. Diese Energiemenge wäre für die Ofentrocknung pro Tonne Mörtel bei herkömmlichen Fertigmörtelmischungen erforderlich.

Drehrohröfen sind die größten Energieverbraucher- und Kohlendioxidemissionsquelle der Zement- und Betonindustrie. In herkömmlichen Mörteln sind Bindemittel und Zuschlagstoffe bereits fertig vorgemischt. Diese müssen vollkommen trocken sein, damit der Mörtel nicht bereits in der Verpackung aushärten kann. Bei tuffbed 2-Pack wird der Splitt jedoch getrennt vom Bindemittel verpackt, wodurch die energieintensive Trocknung im Ofen entfällt.

Tatsächlich versenden sie ihren Splitt nass, was den Bedarf an übermäßigem zusätzlichem Wasser in der endgültigen Mischung weiter verringert.

Tuffbau´s tuffbed 2-pack bietet einen Umweltvorteil mit CO2-Einsparungen zwischen 173-188 kg pro Tonne Mörtel. Das entspricht dem CO2-Ausstoß von 1348 bis 1465 Kilometern Fahrstrecke mit einem durchschnittlichen Auto.


Wissenschaftlicher, struktureller erster Ansatz.

Das globale Erwärmungspotential beim Herstellungsprozess von Portlandzement liegt mit rund 856 kg CO2 pro Tonne, in jeder Hinsicht extrem hoch. Es ist daher unbedingt erforderlich, den Zementgehalt eines Mörtelprodukts auf ein absolutes Minimum zu beschränken. Tuffbau erreicht dies durch das Prinzip „Struktur zuerst“.

Nicht alle Arten von Splitt sind gleich. Wenn Sie einen herkömmlichen Splitt mit Portlandzement in einer Mörtelmischung zusammenmischen, entsteht eine Menge Substanz ohne viel Struktur. Das bedeutet, es erfordert übermäßige viel Zement als Bindemittel, um eine bestimmte Festigkeit oder Eigenschaft zu erreichen. Tuffbau verfolgt einen wissenschaftlicheren Ansatz.

Ausgehend von der mikroskopischen Skala stellen sie zunächst sicher, dass die in ihren Bettungs- und Fugenmörteln verwendeten Zuschlagstoffe dem Prinzip „Struktur zuerst“ folgen.

Mithilfe von Laserscanning-Techniken und wissenschaftlichen Standards für die Qualitätskontrolle kann der Splitt in ihren Mörteln so miteinander verbunden werden, dass er vor dem Einbringen von Bindemitteln inhärent fest wird.

Diese natürliche Verzahnung, kombiniert mit der Verwendung mineralstoffreicher, zementhaltiger Inhaltsstoffe bedeutet, dass ihr Mörtel wesentlich weniger Bindemittel benötigen als andere Marken. Die Umweltvorteile sind erheblich.

Beschaffung von Splitt vor Ort

Seefracht ist bei weitem die wirtschaftlichste Art, Rohstoffe zu transportieren, dies entspricht jedoch immer noch 10-15 g CO2 pro Tonne. Mit einer schweren Ware, die über große Entfernungen verschifft wird, summiert sich dies bald.

Durch die Trennung des Großteils der Aggregatkomponenten und deren lokale Beschaffung im Umfeld der Baustelle kann das Tuffbau-System durchschnittlich 31-46 kg CO2 zusätzlich einsparen.

Die Verwendung von Tuffbau-Mörteln ist nicht nur von großem Vorteil für das Klima, sondern auch für die Projekte durch hohe Qualität, Anwendungsvielfalt und Langlebig

 

Unternehmensmitteilung von Tuffbau, vom 09.10.2020

Kontakt: Johnny Kremer, tuffbau International GmbH & Co KG

Bahnhofstraße 1, 91154 Roth, Tel:  09171 826 96 96, Web: www.tuffbau.eu