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Deutscher Naturwerkstein-Verband e.V.

Betreiber von Steinbrüchen sichern den Lebensraum seltener Tiere und Pflanzen.

Flyer (PDF) als Download

Naturwerkstein und Ökologie

Naturstein ist nicht nur ein nachhaltiger Baustoff, er ist auch ein Glücksfall für die Natur in unserem Land. Aktiv bewirtschaftete Steinbrüche gehören zu den wenigen Orten Deutschlands, in denen sich die heimische Flora und Fauna noch frei entfalten kann. Viele Pflanzen- und Vogelarten sowie Insekten, Schmetterlinge, Amphibien und Reptilien finden hier optimale Lebensbedingungen.

Die Tatsache, dass sich die Natur gerade in aktiven Steinbrüchen besonders gut entfalten kann, zeigt, wie gut Naturstein und Ökologie zusammenpassen. Weil das vor Ort abgebaute Produkt hundertprozentig natürlich ist und dank regionalem Abbau auch eine hervorragende Ökobilanz besitzt, sind Steinbrüche eine ideale Oase für die Natur. Bei Steinbrüchen, die nicht mehr in Betrieb sind, besteht die Gefahr, dass Büsche und Stauden das besondere Biotop aus der Balance bringen und so seltene Arten schnell verschwinden können. Durch regelmässige Auslichtung der nachwachsenden Büsche und Baumarten ist es möglich, auch in stillgelegten Steinbrüchen die raren Tier- und Pflanzenarten auf lange Sicht zu erhalten.

Hier geht’s zu den aktiven Steinbrüchen – bitte auf der Firmenseite das Suchmerkmal «Steinbruch» auswählen.

Naturwerkstein ist ein im Laufe von Jahrmillionen gewachsenes Material und findet sich als Baustoff nahezu fertig in der Natur. Für seine Herstellung ist keine Energie notwendig. Lediglich bei der Gewinnung und Bearbeitung wird Energie verbraucht; der Anteil ist jedoch im Vergleich mit anderen Baustoffen gering.

Hierzu hat der Deutsche Naturwerkstein Verband Nachhaltigkeitsstudien in Auftag gegeben. Diese können Sie kostenfrei als PDF-Datei downloaden oder als gedruckte Version kostenpflichtig bestellen.

Der Abbau im Steinbruch erfolgt materialschonend ohne große Sprengungen. Der nicht verwendete Abraum wird unmittelbar zum Verfüllen abgebauter Teile des Steinbruchs eingesetzt. Im gesamten Kreislauf der Natursteingewinnung, -bearbeitung und -rückführung an die Natur geht nichts verloren. Die beim Abbau und der Verarbeitung anfallenden Gesteinsreste können wirtschaftlich im Garten- und Landschaftsbau, für Mauerwerk, zum Belegen von Terrassen, für den Wasserbau sowie zur Herstellung von Schotter genutzt werden.

Als natürlicher Baustoff enthält Naturstein keinerlei Schadstoffe und kann problemlos in Lebensmittelbereichen verwendet werden. Naturstein benötigt keine chemischen Hilfsstoffe oder Schutzanstriche. Auch im Brandfall setzt Naturstein keine gesundheitsschädlichen Stoffe frei. Er ist unbrennbar und entspricht der Baustoffklasse A nach DIN 4102.
 

>> Nachhaltigkeitsstudien des DNV

>> Nachhaltigkeitsaspekte bei Naturwerksteinen

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>> Biodiversität in Steinbrüchen

>> Bedeutung der Naturwerkstein-Steinbrüche